Heizungsratgeber A-Z — B

Beim Abbau organischer Substanzen durch Mikroorganismen unter Sauerstoffabschluss entsteht Biogas. Mithilfe von nachwachsenden Rohstoffen (oftmals Mais) als auch landwirtschaftlichen Reststoffen wie Mist oder Gülle entsteht in Biogasanlagen das Gas, welches aus 60 % Methan, 40 % CO2 und Spuren von Schwefelwasserstoff besteht.

Biogas kann in Blockheizkraftwerken mit bis zu 90 % Wirkungsgrad in Strom und Wärme umgewandelt oder nach Reinigung aus Biomethan ins Erdgasnetz eingespeist werden.

Unter dem Begriff Biomasse werden Holz, Biogas, Pellets und weitere Brennstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen zusammengefasst.

Hier handelt es sich um ein System, welches mit zwei Betriebsarten arbeitet, wie bspw. einer Wärmepumpe für die Grundlast und einem konventionellen Heizkessel für Spitzenlast an kalten Wintertagen.

 

Brennwertkessel werden überwiegend für die Brennstoffe Gas und Heizöl gebaut. Der Kessel ist gegenüber Einwirkungen kondensierender Rauchgase beständig, so dass er mit gleitender Heizwassertemperatur betrieben werden kann. Der Wärmetauscher muss aus korrosionsbeständigen Materialien bestehen wie bspw. Edelstahl. Durch die Konstruktion der Heizflächen in Verbindung mit dem Kondensationsprozess kann ein Selbstreinigungseffekt erzielt werden, der betriebsbedingte Ablagerungen verhindert und zu einer langen Nutzungsdauer des Heizkessels beiträgt.

Die Brennwerttechnik erhöht den Wirkungsgrad der Verbrennung von Erdgas und Heizöl. Durch diese technische Maßnahme wird der Wasserdampf in Abgasen kondensiert und die darin latent enthaltene Wärme zurückgewonnen und für die Beheizung genutzt. Mithilfe dieser Technik ist es möglich, einen größeren Nutzen aus dem Brennstoff herauszuholen.

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