Heizungsratgeber A-Z — F

Fernwärme bezeichnet die kombinierte Erzeugung von Strom und Wärme, wobei die eingesetzte Energie effektiver ausgenutzt wird als bei der getrennten Erzeugung von Strom und Wärme. Für die Erzeugung von Fernwärme können sowohl konventionelle Brennstoffe wie Braunkohle, Steinkohle oder Erdgas bzw. Erdöl als auch erneuerbare Energien eingesetzt werden. Das Prinzip der Fernwärme wird oftmals in Ballungsgebieten eingesetzt, um die Wirtschaftlichkeit des Wärmetransports zu gewährleisten.

Hier handelt es sich um einen einfach aufgebauten Solarkollektor mit wasserdurchströmten, wärmeaufnehmenden Absorberblechen, in einem gut wärmegedämmten, mit Glas abgedeckten Kasten.

Flüssiggas (Propan, Butan) entsteht bei der Erdöl-Verarbeitung und ist meistens teurer als Erdgas und Heizöl. Bei zunehmender Verknappung von Erdöl, wird für Flüssiggas eine ähnliche Preisentwicklung wie bei Heizöl erwartet (Ölpreisbindung).

Fossile Energieträger sind geologische Einlagerungen von Pflanzen (Biomasse), welche in Millionen von Jahren entstanden sind. Die Natur benötigt für die Bildung neuer fossilier Brennstoffe 300 Millionen Jahre!

Hierunter fallen Kohle, Erdgas und Erdöl, deren Vorräte in Zukunft völlig ausgeschöpft sein werden. Hinzu ist zu erwähnen, dass die Verbrennung fossiler Energieträger den Klimawandel als auch die Versauerung der Meere vorantreibt.

Die Fußbodenheizung gehört zu den Flächenheizungen und wird mithilfe eines Rohrleitungssystems auf der Bodenplatte oder im Estrich verlegt. Durch das Rohrleitungssystem wird dann Warmwasser gepumpt. Bei der Fußbodenheizung ist es wichtig, dass sie nach unten hin gedämmt wird, damit so wenig wie möglich Wärme nach unten entweichen kann. Eine Fußbodenheizung gibt die Wärme zu circa zwei Dritteln als Strahlung und zu einem Drittel über Konvektion ab.

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