Heizungsratgeber A-Z — L

Hier handelt es sich um einen Sensor, der in einem Verbrennungsabgas den jeweiligen Restsauerstoff misst, um das Verbrennungsluftverhältnis zu bestimmen und einzustellen. Lambdasonden werden unter anderem bei der Abgasregelung von Pelletheizungen, Gasthermen und Dieselmotoren eingesetzt, um die Abgabe von Schadstoffen wie Stickoxiden, Ruß und Kohlenwasserstoffen zu minimieren.

Die legionella pneumophila ist ein Bakterium, welches fast in jedem Wasser in kleinen Konzentrationen vorkommt. Es gilt als Verursacher der sogenannten Legionärskrankheit. Legionellen vermehren sich bei Temperaturen um 30 bis 40 Grad Celcius in stehendem Wasser (z.B. im Warmwasserspeicher). Oberhalb von 55 Grad Celcius stirbt der Erreger jedoch schnell ab. Legionellenhaltiges Wasser kann nach heutigem Erkenntnisstand unbedenklich getrunken werden. Wird der Erreger jedoch über feinste Wassertröpfchen (Aerosole, z.B. durch feinverstäubende Duschköpfe) eingeatmet, können fiebrige Atemwegserkrankungen auftreten, die im schlimmsten Fall bis zum Tod führen.

Im Ein- und Zweifamilienhaus ist einen Gesundheitsgefährdung kaum gegeben, da aufgrund der Schichtung die Temperaturen im oberen Bereich des Warmwasserspeichers in der Regel über 50 Grad Celcius liegen und das Wasser nur kurze Zeit im Speicher und in den Rohrleitungen verbleibt.

Dagegen bestehen Gefahren durch Legionellen eher bei großen Leistungssystemen wie zum Beispiel in Hotels und Krankenhäusern. Dort ist es wichtig, dass die Warmwasserspeicher mit mehr als 400 Liter Volumen einmal am Tag auf mindestens 60 Grad Celcius aufgeheizt werden. Moderne Heizungsanlagen erledigen dies heutzutage automatisch und müssen beim Gesundheitsamt gemeldet werden.

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