Heizungsratgeber A-Z — N

Neutralisation bezeichnet die Beseitigung der ätzenden Wirkung bei Säuren oder der korrodierenden Wirkung bei Laugen. Dazu bindet man die chemisch aktiven Substanzen durch Zugabe von Stoffen, die sich dabei “opfern”. Schwefelsäure neutralisiert man z.B. durch Einleitung in Kalkstein, wodurch problemloser Chips, Wasser und Kohlenstoff entsteht.

Die Nutzenergie ist jene Energie, die dem Nutzer unmittelbar zugute kommt. Es handelt sich hier um die Energiemenge, die zur Deckung des Wärmebedarfs eines Raumes/Gebäudes von Heizkörpern abgegeben und für die Erwärmung des Trinkwassers im Warmwasserbereiter aufgewendet werden muss. Im Gegenzug betrachtet, muss gerade so viel Nutzenergie zugeführt werden, dass die Energieverluste des Gebäudes durch Transmission und Lüftung ausgeglichen werden. Neben der Energie, die von der Heizungsanlage den Räumen zugeführt wird, fließen zusätzlich externe und interne Gewinne (Sonnenwärme, Abwärme von Geräten/Personen) in das Gebäude.

Auch wenn die Nutzenergie deutlich größer ist als die gebäudeinternen Gewinne, ist es durchaus möglich, dass die Gewinne nicht vollständig nutzbar sind und demnach nur teilweise angerechnet werden können.

Zur Übersicht