Heizungsratgeber A-Z — R

Die Regelungstechnik ist ein Teilgebiet der Automatisierungstechnik und beeinflusst gezielt physikalische, chemische und andere Größen in technischen Systemen. Diese Technik ist unter anderem in der Heizungsregelung beinhaltet, um dort die Raumtemperatur konstant zu halten.

Rohrheizkörper wurden früher aus Gusseisen gefertigt und mit Blechrippen versehen. Heute werden sie überwiegend aus Stahl gefertigt.

Rohrheizkörper stellen die einfachste Form des Heizkörpers dar. Rippenrohre haben eine höhere spezifische Heizleistung als glatte Rohre und damit ein besseres Preis-Leistungsverhältnis. Die Lamellen neigen jedoch zur Verschmutzung, vor allem bei geringem Lamellenabstand.

Die Rohrheizkörper werden nach Bauarten unterschieden:

  • Bandrippenrohre: Die Rippen sind hier schraubenförmig auf das Rohr aufgewickelt.
  • Scheibenrippenrohre: Einzelne Scheiben werden auf dem Rohr befestigt.

Die Rohrheizkörper sind universell integrierbar und lassen sich selber in Fensterrahmen ein- (sog. Gärtnerheizung) oder vor den Fensterfronten aufbauen (Stockelheizkörper), was jedoch laut EnEV im Wohnungsbau nicht mehr zulässig ist.

 

Eine Rücklaufanhebung dient dazu in einem Wärmeerzeuger eine Mindesttemperatur zu erreichen bzw. zu halten. Die Rücklaufanhebung wird benötigt, um Korrosionsgefahr innerhalb des Heizkessels als auch die Bildung von Glanzruß auf den Oberflächen des Wärmeübertragers vorzubeugen.

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